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FinanceRiskLab Offsite Düsseldorf/Neuss 2011Düsseldorf/Neuss/Dortmund. Mit welchen Themen beschäftigt sich die deutsche Kreditwirtschaft aktuell? Wie wirken sich die neuen aufsichtsrechtlichen Vorgaben (3. Novelle der MaRisk, Basel III) auf das Bankgeschäft aus? Wie entwickeln sich die Insolvenzzahlen im Unternehmens- und Privatsektor? Mit diesen Fragestellungen hatten sich die Studierenden des Master-Studiengangs "Risk & Finance" im Rahmen des Seminars "Focusing Risk & Finance" im Wintersemester 2011/2012 an der FH Dortmund eingehend beschäftigt. Die Theorie mit der beruflichen Praxis zu diskutieren stand im Fokus einer Exkursion nach Düsseldorf und Neuss. Neun Studenten der FH Dortmund und die Lehrkräfte Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler, Prof. Dr. Wolfgang Tysiak und Herrn Karl Dürselen besuchten am 02.12.2011 die NRW.Bank und die Creditreform Rating AG. Geleitet wurde die Exkursion von Herrn Matthias Reusch. In welcher Weise die Banken in Deutschland von den neuen Regulierungsvorschriften (3. Novelle MaRisk und Basel III) betroffen sind, wurde mit Vertretern der NRW.Bank diskutiert. Aus den Bereichen Risiko- und Liquiditätsmanagement nahmen sich Frau Birgit Höfer, Frau Susanne Paul, Herr Olaf Hahneiser, Herr Patric Seidel und Herr Carsten Radmacher Zeit, die Fragen der Studenten und Lehrkräfte der FH Dortmund zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellung der NRW.Bank sowie ihrer speziellen Aufgaben als Förderbank folgte eine intensive Diskussion rund um die Themen Risikotragfähigkeit, Risikostrategie und -inventur, Durchführung von Stresstests, Risikokonzentrationen, Standards zur Liquiditätsmessung und Leverage Ratio. Nach zwei interessanten Stunden ging es weiter Richtung Neuss. Am Nachmittag begrüßte uns der Vorstand der Creditreform Rating AG, Herr Dr. Michael Munsch. Herr Munsch stellte uns das Unternehmen vor und mit welchen Methoden Bonitätsanalyse betrieben werden kann (Wirtschaftsauskunft, Jahresabschlussanalyse, externes Unternehmens-/Emissionsrating). Es wurde deutlich, dass eine fundierte Datengrundlage die entscheidende Basis für eine gute Bonitätsanalyse ist. An Praxisbeispielen wurde erläutert, mit welchen Bilanzkennzahlen man Ausfalltendenzen frühzeitig erkennen kann. Es wurde aufgezeigt, dass neben den großen amerikanischen Ratingagenturen auch eine deutsche Ratingagentur existiert, die insbesondere für den deutschen Mittelstand eine gute Alternative darstellt, wenn ein externes Rating erstellt werden soll. Dank der guten Organisation und dem großen Engagement der besuchten Unternehmen, für das wir uns sehr bedanken, war es für alle Teilnehmer ein interessanter und gelungener Tag. Von Thomas Sidlowski, Christian Gerhold und Matthias Reusch Zurück zur Offsite
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