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Basel IIWhat we Do and Do Not Know about the New ApproachUnter dem Motto "Theory meets Practice" hat das FinanceRiskLab e.V. vom 29. November 2002 bis 01. Dezember 2002 ein weiteres Mal hochkarätige Vertreter aus dem Banken- und Finanzdienstleistungssektor sowie zahlreiche Professoren und Studenten zu einem finanzwirtschaftlichen Wochenende in die Andreas Hermes Akademie in Bonn-Röttgen eingeladen. Im Vordergrund standen in diesem Jahr die aktuellen Änderungen der Basler Eigenkapitalvereinbarung, insbesondere auf Basis der im Oktober 2002 veröffentlichen Auswirkungsstudie, Quantitative Impact Study III. Nach Begrüßung der Teilnehmer durch Studenten des FinanceRiskLab e.V. und einem gemeinsamen Abendessen eröffnete der Seminarleiter Herr Matthias Reusch die Konferenz und skizzierte den weiteren Verlauf der Veranstaltung. Im Anschluss begrüßte Herr Prof. Dr. Peter Reusch das Auditorium und würdigte das extracurriculare Engagement der Studenten sowie die aus Sicht der Fachhochschule Dortmund besonders hervorzuhebende Verknüpfung von Theorie und Praxis. Im weiteren Verlauf betrat Herr Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler das Podium und erläuterte die Entstehungsgeschichte des FinanceRiskLab e.V. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die im Jahre 1999 durchgeführte Veranstaltung "Modern Finance: What we Do and Do Not Know about Finance", auf dessen Grundlage die diesjährige Konferenz unter anderem von Herrn Thorsten Manns organisiert wurde. Abschließend begrüßte Herr Prof.Dr. Hermann Schulte-Mattler die Vertreter der Fachhochschule Köln und bot Frau Prof. Dr. Anja Büschgen und Herrn Prof. Dr. Frank Gogoll an, im Rahmen einer Kooperation der Hochschulen an zukünftigen Veranstaltungen mitzuwirken. Herr Prof. Dr. Frank Gogoll bedankte sich im Namen der Fachhochschule Köln für die Einladung zu dem Seminar sowie der angebotenen Kooperation und bekräftigte das Interesse der Fachhochschule Köln an einem gemeinsamen Seminar. Im Anschluss eröffnete Frau Birgit Claußmeyer die Reihe der studentischen Vorträge mit einem Überblick über die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung. Aufbauend darauf erläuterte Herr Dr. Klaus Düllmann die aktuellsten Entwicklungen in der Bankenaufsicht im Rahmen der Quantitative Impact Study III. In der anschließenden Podiumsdiskussion stellten Herr Heinz Behrendsen, Herr Dr. Uwe Gaumert sowie Herr Dr. Klaus Düllmann die allgemeine Notwendigkeit einer effizienten Bankenaufsicht, die praktische Relevanz der Eigenkapitalunterlegung für Operationelle Risiken sowie die bankaufsichtlichen Reformen von der ersten bis zur sechsten KWG-Novelle und deren praktische Umsetzung dar. Während des anschließenden gemütlichen Beisammenseins im Schlosskeller der Akademie nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zu einer weiterhin lebhaften Diskussion und einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Nach einem gemeinsamen Frühstück startete der zweite Seminartag mit einem Vortrag von Frau Bianca Laarmann über das "Externe Rating im Rahmen des Standardansatzes". Ergänzend dazu erläuterte Herr Clemens Thym den Ratingansatz von Standard & Poor's. Innerhalb des nächsten Themenblockes stellte Herr Aleksandar Amidzic die Herleitung der neuen IRB-Formel und ihre Bedeutung als Teil der Kreditrisikosteuerung innerhalb eines Kreditinstitutes vor. Daran anschließend verdeutlichte Herr Karsten Schwenck in einem Praxisbericht die Umsetzung des internen Ratingansatzes und die damit verbundenen Herausforderungen innerhalb der Dresdner Bank Lateinamerika AG. Abschließend skizzierten Herr Dr. Rüdiger Gebhard, Herr Dr. Klaus Düllmann und Herr Prof. Dr. Wolfgang Tysiak im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Änderungen der IRB-Formel innerhalb der Quantitative Impact Study III sowie die zugrundeliegenden mathematisch-statistischen Zusammenhänge. Nach dem gemeinsamen Mittagessen erläuterte Herr Matthias Middel die verschiedenen Methoden der Kreditrisikominderung - Risk Mitigation. Aufbauend auf den vorangegangen Ausführungen erläuterte Herr Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler weitere Aspekte zu den neuen Anerkennungsverfahren von Sicherheiten. Im Vordergrund der folgenden Diskussionsrunde standen die Probleme der DV-technischen Umsetzung der Verfahren. Im sich daran anschließenden fünften Themenblock Asset-Backed-Securities (ABS) erläuterte Herr Martin Neisen die Behandlung von Verbriefungen im Rahmen der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung. Darauf aufbauend verdeutlichten Herr Dr. Dieter Glüder, Herr Christoph Tiskens und Herr Markus Schmidtchen anhand eines Praxisbeispiels die verschiedenen ABS-Strukturen sowie die Auswirkungen der neuen Baseler Bestimmungen auf den Verbriefungsmarkt. Für den weiteren Verlauf des Abends hatten die Organisatoren des Seminars eine besondere Überraschung für die Teilnehmer parat. Mit dem Bus ging es zur Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. Nach einer Kellerführung stand selbstverständlich eine Weinprobe mit gemeinsamen Abendessen auf dem Programm. Zurück in der Andreas Hermes Akademie ließen die Teilnehmer den Abend im gemütlichen Schlosskeller ausklingen. Den dritten Tag der Konferenz eröffnete Frau Karola Rottländer mit dem Beitrag "Operationelles Risiko - Der neue Baustein in der Eigenkapitalvereinbarung". Im Anschluss skizzierte Herr Dr. Carsten Lehr die Definition und Behandlung des operationellen Risikos im Hause der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH. In dem dann folgenden Vortrag "Supervisory Review Process" erläuterte Herr Jörn Lange die neuen Anforderungen einer qualitativen Bankenaufsicht sowie die Behandlung des Zinsänderungsrisikos im Anlagebuch. In einer darauf aufbauenden Diskussionsrunde stellte sich Herr Uwe Traber den Fragen der Teilnehmer, skizzierte dabei die gewachsenen Anforderungen an die Bankenaufsicht und machte darüber hinaus deutlich, dass eine Vielzahl der "neuen Anforderungen" innerhalb der Säule II bereits heute fest im Kreditwesengesetz verankert sind. In dem abschließenden Themenblock "Marktdisziplin durch erweiterte Offenlegung" stellte Frau Anke Schleser die dritte Säule der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung dar. Ergänzend dazu zeigte Frau Dr. Iris Bollinger in einer Diskussionsrunde die Schwierigkeiten der erweiterten Offenlegungspflichten, insbesondere aus Sicht kleinerer und mittlerer Institute auf. Im Rahmen der Verabschiedung der Seminarteilnehmer dankte Herr Matthias Reusch allen Beteiligten und dem technischen Organisator Herrn Thorsten Ruben für die sehr gelungene Veranstaltung und verwies auf die in der Zeit vom 07. November bis 09. November 2003 geplante dritte Konferenz "Basel II - The Final Countdown". Von Thorsten Manns und Matthias Reusch Bilder der VeranstaltungReferenten- und Organisatorenverzeichnis:
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