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98-17-3

"Die Sechste Novelle des Kreditwesengesetzes: Neue Großkreditvorschriften für Handelsbuchinstitute"

Von Thorsten Manns

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den neuen bankaufsichtlichen Vorschriften zu den Großkrediten, die sich durch die 6. KWG-Novelle ergeben. Die Zielsetzung der Arbeit besteht darin, die unterschiedlichen Ansätze der Großkreditvorschriften für Handelsbuchinstitute und Nichthandelsbuchinstitute aufzuzeigen. Nach einem Überblick über die wesentlichen Änderungen und die neue Struktur der Großkreditvorschriften, wird auf die Abgrenzung der Handelsbuchinstitute und Nichthandelsbuchinstitute durch die Bagatellregelung eingegangen.

Daran schließt sich eine Vorstellung der Bezugsgrößen der Großkreditvorschriften an. Hier wird auf den Kreditnehmer, Kreditbegriff und die Eigenmittelbegriffe eingegangen. Der Schwerpunkt liegt in der Erläuterung der Anrechnungserleichterungen der Großkredit- und Millionenkreditverordnung. Anschließend erfolgt eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Großkreditgrenzen für Nichthandelsbuchinstitute und Handelsbuchinstitute. Abschließend wird anhand eines Musterportefeuilles die Berechnung der Großkreditgrenzen und die Unterlegung beim Überschreiten der Großkrediteinzelobergrenze verdeutlicht.

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