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99-19-2

"6. KWG-Novelle / Grundsatz I: Mapping-Verfahren für zinsabhängige Cash-Flows unter besonderer Berücksichti- gung neuerer Approximationsverfahren"

Von Elmar Wenwer

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Zinsänderungsrisiko eines Kreditinstitutes. Das Risiko wird im Rahmen von internen Modellen mit Hilfe des potentiellen Verlustes (in DM) einer offenen Zinsposition gemessen (Value-at-Risk-Betrag). Die notwendige Eigenmittelunterlegung der offenen Positionen mit Zinsrisiken ergibt sich dann gemäß dem neuen Grundsatz I als Vielfaches des Value-at-Risk-Betrages.

Die Zielsetzung der Arbeit besteht zunächst darin, sich mit einem von JP Morgan vorgeschlagenen Verfahren zur Reduktion der aus einem Portefeuille erwarteten Cash-Flows auf Norm-Cash-Flows zu beschäftigen. Anhand eines Beispielportefeuilles werden die einzelnen Schritte des Verfahrens, das heißt, das Mapping der Cash-Flows verdeutlicht. Dem Mapping geht eine Aufteilung der zu untersuchenden Finanzinstrumente in ihre zugrunde liegenden Cash-Flows voraus (Cash-Flow-Splitting). Im Hauptteil der Arbeit wird dann ein alternatives Mapping-Verfahren (Convex3-Mapping) sowie die vom Autor weiterentwickelten Verfahren (Convex4- und Convex5-Mapping) dem JP Morgan-Verfahren gegenübergestellt. Darüber hinaus untersucht der Autor auch ein alternatives Interpolationsverfahren für Renditen (Spline-Interpolation) und stellt es der linearen Interpolation gegenüber, das von JP Morgan benutzt wird.

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